amselnfliegenweit

Eine ganze Zeit Neuseeland

Weihnachtszeit

Hallihallo,
nach längerer Pause gibt’s jetzt wieder mal Neuigkeiten. Seit dem letzten Beitrag hat sich in Sachen Diebstahl einiges getan. Sowohl der Dieb als auch der Hehler sind gestellt, jedoch noch nicht geständig, weshalb sich der Prozess warscheinlich hinziehen wird. Außerdem ist der Laptop samt Mehrfachsteckdose wieder aufgetaucht, der multimedialen Weiterführung des Blogs steht also nichts mehr im Wege.
Arbeitsmäßig ging es abwechslungsreich weiter. Darunter gab es entspannte Jobs, wie eine Nachtschicht im Supermarkt, wobei es darum ging mögliche unachtsame Passanten, im so gut wie menschenleeren Geschäft, von Hebebühnen für Elektrikarbeiten fernzuhalten. Dies endete darin, dass man die Nacht halb schlafend und sich auditiver Unterhaltung hingebend auf einer Gemüsekiste verbrachte. Nach einer Woche ging jedoch auch das an die Substanz. Mehr zu tun hatten wir für bei weiteren Anstellungen u.a an Baustellen in Aucklands Innenstadt, wo wir überwiegend als Möbelpacker fungierten, oder in einer Tierfuttermittelfabrik, in der wir furchtlos mit Chemikalien hantierten, und dem Mastvieh seine Antibiotikamischungen tonnenweise vorbereiteten.
Unsere Freizeit verbrachten wir überwiegend mit Hostelleben und machten an den Wochenenden neben dem großen Wocheneinkauf auch Ausflüge in Aucklands Umgebung z.B. nach Piha, einem gigantischen schwarzen Sandstrand an der Westküste, in dessen Mitte der gewaltige Löwenfelsen thront und sich dort einsam Wind und Brandung entgegenwirft.
Die Arbeitszeit endete für uns mit der Weihnachtsfeier der Leiharbeitsfirma, bei der wir nochmal viel Spaß mit unserer Mitarbeiterschaft, die überwiegend aus Maori, Tongalesen, Fijianern und anderen Polynesiern bestand, hatten. So erzählten uns zwei schon ein wenig angetrunkene Tuvaluaner stolz von ihren Zeiten unter den Containerschiffern auf den sieben Weltmeeren und auch der ein oder andere hatte noch eine gute Geschichte parat. Auf diese Weise ließ sich gut ein Schlussstrich unter der Arbeitszeit ziehen.
Im Anschuss begannen für uns die ersten Weihnachtsfeiertage ohne Familie und allgemein im vollen Kontrast. Sie begannen mit einem ausgelassenen internationalen Heiligabend auf der Hostelterrasse, der nur zwischenzeitlich durch das asiatische Hostelpersonal gestört wurde, dass keinerlei Verständnis für unser Fest zu haben schien. Am Weihnachtstag machten wir uns dann mit ein paar anderen auf, um mit sechs Schlauchbooten am lokalen Strand in See zu stechen. Nach ein paar Runden vor der Küste ankerten wir dann alle zusammen und verbrachten einen entspannten Tag auf den Wogen, bis die Sonne tiefer sank und es allmählich immer kühler wurde.
Die Zeit zwischen den Jahren nutzen wir jetzt zur Planung der Route und wollen dann mit dem neuen Jahr weiterreisen.

Einen Guten Rutsch wünschen
Leo und Moritz

Nächtliche Impression

Nächtliche Impression

Sonnenuntergang über West- Auckland

Sonnenuntergang über West- Auckland

Rollen mit den Besten

Rollen mit den Besten

Unsere Lodge

Unsere Lodge

Der Löwenfelsen

Der Löwenfelsen

Yoga

Yoga

Pihas zerklüftete Küste

Pihas zerklüftete Küste

Piha

Piha

Yoga hält Einzug

Yoga hält Einzug

Auf dem One Tree Hill mit den Hostelgenossen

Auf dem One Tree Hill mit den Hostelgenossen

Die Kombüse

Die Kombüse

Der Hinterhof

Der Hinterhof

Die  Sitzecke

Die Sitzecke

Unser Trabant

Unser Trabant

Pechvögel

Nach langer Zeit mal wieder Hallo,

die letzten beiden Wochen waren von äußerster Gegensätzlichkeit geprägt.
Zum einen trieben wir unsere Karrieren in der Leiharbeit weiter voran. Auf den Auftrag mit dem Schiffscontainer folgten ein paar Tage in denen wir an unterschiedlichen Orten unserem Tagewerk nachgingen. Moritz durfte bei Mr. Budi Mannned, einem Arbeiter aus Malaysia, Holzbretter in einen Lift befördern und diese in den 19 Stock fahren. Von der 19. Etage des Gebäudes sah man ganz Auckland und die Witze von Mr. Budi über Moritz  knochigen, chinesischen Kollegen machten die Arbeit noch unterhaltsamer. Nach 1ner Stunde war die Schicht getan und Mr Budi zahlte vertraglich geregelt mindestens 4.
Am anderen Ende der Innenstadt wagte sich Leo an die schweren Geräte und schliff auf einer Baustelle Böden ab. Gemeinsam mit einem äußerst wortkargen Tradestaff Kollegen wurde sich Zentimeter um Zentimeter durch, mit Staub und Lärm gefüllte Räume vorgearbeitet. In den Pausen gab es dann zur Belohnung ganz stilecht Bohnen aus der Dose. Nachdem die Woche dann sehr beschäftigt vorüber ging, begann diese Woche dann mit einem arbeitslosen Montag und Dienstag los. Genutzt wurde die Zeit natürlich und wir machten uns diesmal auf den Weg in Aucklands botanischen Garten. Gemeinsam mit drei anderen Hostelbewohmern, die wir auf der Liegefläche unseres Vans unterbrachten erkundeten wir nach halbstundiger Fahrt die Highlights des Gartens, unter denen sich, neben der Pflanzenwelten verschiedener Kontinente, auch ein Hügel befand, von dem man einen atemberaubenden Blick über Auckland und Umland mitsamt des Flughafens bekommen kann. Bei wechselhaftem Wetter entwickelte sich gegen Abend eine episch wirkende Lichtstimmung.

Am Mittwoch ging dann wieder die Arbeit los. Diesmal durften wir wieder gemeinsam für ein Logistik und Schreinerunternehmen arbeiten. Beim Aufbau von Werbesäulen für Mobilfunkunternehmen konnten wir direkt deutsche Effizienz unter Beweis stellen und Bauten das Gewusel kurzerhand zur systematischen Fertigungsstraße um. Dort haben wir nun für mindestens eine Woche Arbeit und haben aufgrund eines Feiertags sogar noch ein langes Wochenende dazwischen, an dem aber noch nichts geplant ist.

Die letzte Zeit war aber zum anderen auch von einer ausgewachsenen Pechsträhne gezeichnet. Diese begann, als wir in der Nacht nach unserem ersten Arbeitstag Opfer eines dreisten Diebstahls wurden. Gegen halb vier schreckten wir durch das knallen unserer Tür auf, sahen jedoch durch die Vorhänge nur noch einen Schatten davonhuschen. Der Blick in den Vordereaum des Wagen zeigte ärgerliches: Unsere Tagesrucksäcke wurden mitsamt Laptop und Dokumenten entwendet. Sofort verständigten wir natürlich die Polizei, jedoch hat sich in der Sache bis jetzt noch nichts neues getan. Auch die Versicherung will Nichts zahlen, da der Wagen dummerweise nicht abgeschlossen war. Selbst Kameraaufnahmen konnten da nichts ändern. Diese zeigen den todesmutigen Ganoven, wie er nach einem prüfenden Blick in den Wagen die Rucksäcke keinen Meter von unseren Köpfen entfernt aus dem Wagen stibitzt.

Als wenn das auch noch nicht genug wäre schlossen wir uns eine Woche später aus unserem Wagen aus. Nach erfolglosen Versuchen den Wagen unter Anleitung britischer Mitbewohner, die anscheinend allesamt autoknacken können, selber zu öffnen, mussten wir nach einiger Zeit den Schlüsseldienst rufen, der die Angelegenheit jedoch schnell erledigte.

Trotz alledem wird unser Aufenthalt hier von Tag zu Tag besser und das Leben hier spaßt immer mehr. Wir bedauern aber, der Blog momentan etwas spartanischer daherkommt, da wir ohne Laptop keine Bilder zu Verfügung stellen können und, aufgrund des Schreibaufwands die Beiträge etwas unregelmäßig erscheinen.

Bis auf weiteres

Leo und Moritz

Die Sache nimmt Fahrt auf

Hallöchen,
nach zwei Tagen, an denen es eher beschaulich zuging, durften wir donnerstagnachts dann Zeugen einer vollkommenen Mondfinsternis werden. Der weiße Wanderer am Nachthimmel wurde erst langsam von der Schwärze verschluckt, bevor er dann in einer rötliches Scheibe aufging.
Nach diesem eindrucksvollen Spektakel standen am Freitag dann wieder bodenständigere Themen an. Pünktlich mit dem Wecker erhielten wir einen Anruf von unserer Leiharbeitsfirma bezüglich eines Jobs noch am selben Tag. Wir hatten anderthalb Stunden um zur Filiale zu gelangen, was auch mit einem kurzen Frühstück kein Problem darstellen sollte. Jedoch hatten wir die Rechnung ohne unsere Autobatterie gemacht. Alles fertig zur Abfahrt regte sich beim Anlassen des Wagens leider gar nichts, bis auf ein leises klicken im Mottorraum. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch knapp eine Stunde Zeit, aber auch einen in der Parkposition fixierten Wagen und kein Starthilfekabel. Trotz alledem wurde jedoch ein kühler Kopf bewahrt. Schnell war ein Kabel von einer nahgelegenen Baustelle organisiert und es fanden sich auch bereitwillige Helfer, die uns etwas von ihrem Saft spendieren wollten. Es kostete jedoch einige Zeit, die Autos auf dem chronisch überfüllten Hostelparkplatz der Kabellänge entsprechend umzuparken.
Als der Motor dann endlich lief war es dann knapp zu spät für den Job. Niedergeschlagen erschienen wir jedoch doch noch einmal bei der Filiale, um etwas Präsenz zu zeigen. Die Maßnahme zahlte sich zum Glück aus, da wir dann am Nachmittag noch einen Anruf bezüglich einer Arbeit bekamen. Am Montag um acht solle es losgehen. Was, das wussten wir nicht, die erforderlichen Stahlkappenschuhe liessen jedoch auf etwas sehr solides schließen.
Die Arbeit in Sicht, ging es dann entspannt ins Wochenende. Geplant war eine Nacht im Grünen in Aucklands umliegenden Nationalparks. Anführer unseres Roadtrips, den wir mit ein paar anderen Hostelbewohnern unternahmen, war ein naturverbundener Brite. Er hatte großes geplant, wie zum Beispiel ein gigantisches Lagerfeuer. Nach einer Stunde auf dem Motorway kamen wir ins nahe dem Nationalpark gelegene Hellensville, wo sich der bunte Trupp eifrig mit Verpflegung, Bier und Wein eindeckte. Von da an ging es über verschlungene Landstraßen und staubige Schotterpisten durch die atemberaubende Landschaft. Unterbrochen wurde die Rundfahrt durch die Fototapete nur von kurzen Stopps an verschiedenen Stränden, Lagunen und Aussichtspunkten, die sich jedoch allesamt nicht zum campieren eigneten. Auch als die Sonne immer tiefer sank, hatten wir noch keinen Platz für die Nacht gefunden. Also beschlossen wir umzukehren und das Vorhaben nächste Woche mit genauerer Planung nocheinmal anzugehen. Mit dem Reiseproviant wurde aber der Abend dann auch daheim noch lustig.
Auf einen Erholungssonntag folgte dann heute unser erster Arbeitstag. Um acht ging es bei der Filiale der Leiharbeitsfirma los, wo wir uns außerdem mit Stahlkappenschuhen und Warnwesten ausstatteten. Eine halbe Stunde später traten wir in deutscher Pünktlichkeit am Einsatzort an. Es handelte sich um ein kleines, im idyllischen Gewerbegebiet gelegenes, Lagerhaus. Am Eingangstor empfing uns Staplerfahrer Wayne, der uns sogleich instruierte. In einem Zeitraum von sieben Stunden sollten wir einen 40 Fuß – Schiffscontainer, der Pakete mit Dämmplatten enthielt, entladen und den Inhalt auf Paletten verfrachten, die Wayne dann abtransporieren wollte. Wir erledigten die Sache in zwei Stunden und wurden nach ein paar verwunderten Blicken dann zum Chef gebracht, der zwar keine weitere Arbeit mehr für uns hatte, uns jedoch mit den Worten „You are machines“ um elf Uhr morgens in den Feierabend entließ. Anscheinend wird das Arbeiten hier wohl etwas lockerer angegangen. Der positive Nebeneffekt des kurzen Arbeitstages war zum einen, dass die Minimalbezahlung auf vier Stunden festgelegt war, und zum anderen eine erste gute Referenz, die uns hoffentlich noch einige Jobs verschafft. Auch die unsere Leiharbeitssfirma nahm die Neuigkeiten mit Freude zur Kenntnis. Wir hoffen nun auf weitere Einsätze in dieser Woche und genießen ersteinmal wieder die entspannte Atmosphäre des Hostels.

Bis auf weiteres
Moritz und Leo

Auckland bei Nacht

Auckland bei Nacht

Mit 100 Sachen ins Vergnügen

Mit 100 Sachen ins Vergnügen

Klassischer Motorway

Klassischer Motorway

Ein wenig ''Route 66 Feeling'' am Highway

Ein wenig “Route 66 Feeling“ am Highway

Saftiges, sattes Grün

Saftiges, sattes Grün

Geliebtes Hinterland

Geliebtes Hinterland

Ein einsames Gehöft

Ein einsames Gehöft

Aussichtspunkt Wendekreis

Aussichtspunkt Wendekreis

Ein verwunschener Wald nahe der Lagune

Ein verwunschener Wald nahe der Lagune

Die Gefährten machen Rast

Die Gefährten machen Rast

Strandidylle

Strandidylle

Im Konvoi durch den Staub

Im Konvoi durch den Staub

Aufe Schicht ...

Aufe Schicht …

...wird geknechtet

…wird geknechtet

Die Übersicht unseres Trips

Die Übersicht unseres Trips

Aprilwetter

Hallöchen,

diese Woche verbrachten wir im mittlerweile gewohnten Umfeld unserer kleinen aber belebten Herberge. Diese ist geprägt von der Verschmelzung verschiedener Kulturen und Charaktere. Man hat das Gefühl, dass jede Nation in einer unnachahmlichen authentischen Weise hier vertreten ist. Besonders häufig trifft man aber, wie eigentlich überall in Aucklands Touristenzentren, auf verhältnismäßig viele Menschen unserer Mutterspache. Den ganzen Tag geht es jedoch international auf der Terasse zu. Hier spielt sich das Leben ab und es wird bei stimmungsvoller Musik die Nahrung aufgenommen oder über alles mögliche diskutiert. Jeder ist willkommen.

Im Aufenthaltsraum wird zusammen nach der Arbeit gehangen und abgeschaltet, falls es auf der Terasse zu voll oder einfach zu kalt wird. Der kleine elektrische Kamin erzeugt dabei eine warme und freundliche Stimmung, die zum verweilen einlädt. Der Umstand, dass dies der einzig halbwegs isolierte Raum, die Bäder eingeschlossen, ist, macht ihn noch um einiges attraktiver. Im restlichen Gebäude weht der Wind und auch beim duschen wird ein einzigartiges „Freiluftfeeling“ erzeugt.

Im Zeitraum der letzten Woche konnten wir das Hostel jedoch nur an drei Tagen für einige Zeit verlassen, da sich das Wetter, typisch für den Frühling, noch etwas unbeständig zeigt. Am Donnerstag bestiegen wir den „Mount Eden“, einen nahe des Stadtzentrums gelegenen Vulkan, von dessen Kraterrand man einen ausgezeichneten Ausblick auf die Skyline der Stadt bekommen kann. Trotz teilweise langer Wege durch die Stadt, ließen wir unseren fahrbaren Untersatz jedoch zuhause. Der Grund dafür war in erster Linie die desolate Parkplatzsituation, die parken in zweiter Reihe erfordert. Nach einem Wochenende, das wir, aufgrund des Wetter, überwiegend überdacht verbringen musste, ging es heute dann an den nahgelegenen Sentinel Beach. Der urban gelegene Strand überzeugte vorallem durch seine außergewöhnliche Idylle und die schöne Aussicht. Neben einem Rugbyspiel mit ein paar anderen Hostelbewohnern, ging es im weiteren Verlauf dann auch ins Wasser.

Heute Abend backten wir außerdem einen „Banana Cake“ nach Rezept von einem französischen Hostelbewohner, der auch wirklich etwas geworden ist (!) Morgen erfahren wir mehr über den weiteren Verlauf der Arbeit und entscheiden danach wie es weitergeht.
Bis auf weiteres
Leo und Moritz

Ein fabelhafter Ausblick

Ein fabelhafter Ausblick

Aucklands Friedhof

Aucklands Friedhof

Hier liegen Natur und Urbane Kultur nah beieinander

Hier liegen Natur und Urbane Kultur nah beieinander

Schattenbild

Schattenbild

Vogeljagd am Strand

Vogeljagd am Strand

Vogeljagd am Strand

Vogeljagd am Strand

Idyllisch - der Sentinel Beach

Idyllisch – der Sentinel Beach

Alltag in der Warteschleife

Glück auf,
da sich das Leben nun langsam zur normalität entwickelt, sammeln wir jetzt immer ein paar Tage, bevor wir einen Beitrag veröffentlichen. Langfristig wird es dann warscheinlich auf zwei bis drei Neuigkeiten pro Woche hinauslaufen.

Nachdem im letzten Beitrag der Autokauf abgeschlossen wurde, konnten wir dann am Sonntag den, vom ostdeutschen Mechaniker mit einem Podest für Matratzen ausgestatteten, „Höndä Ödiesee“ in Empfang nehmen. Der Weg zur Tanke, durch den scheinbar unscheinbaren, doch mitunter sehr gefährlichen, Linksverkehr und die Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz nahmen jedoch etwas Zeit in Anspruch.

Am Nachmittag hatten wir uns dann vorgenommen, die Kultur Neuseelands etwas näher kennenzulernen und Auckland History Museum anzusehen. Die Kulturbildung fand jedoch anders als gewohnt statt. Auf dem Weg wurden wir nämlich vor einer Sportsbar von den Rugbyliebhabern Shawn und Nick, mit den ironisch gemeinten Worten:“No Germans allowed here“ auf ein Bier abgefangen. Es war wohlgemerkt 14:00. Mit dden Stammgästen an der Bar, verfolgten wir dann ein scheinbar nebensächliches Rugbyspiel. Im Vordergrund stand hier das fröhliche Beisammensein. Auf die erwartbare Frage, wie denn die Regeln seien, antwortete man uns aber nur, dass das keine Minuten sondern Jahre in Anspruch nehmen würde. Nach einer feucht-fröhlichen Stunde verließen wir dann mit einem Jobangebot in einem Cafe den Laden, das als alternative zur Leiharbeitsfirma, bei der wir am Folgetag ein Bewerbungsgespräch haben würden, gerne in Erwägung gezogen wurde. Das Museum musste danach aber verschoben werden.

Am Montag räumten wir unser Zimmer im Hostel und machten uns auf den Weg zur Filiale der Leiharbeitsfirma. Auch wenn dieser laut Google nur 15 Minuten dauern sollte, so nahm er im Endeffekt mindestens eine halbe Stunde in Anspruch. Etwas in Hektik verfallen meisterten wir jedoch souverän unser Jobinterview, nicht zuletzt aufgrund des sehr entspannten Mitarbeiters, der das Motto der Firma „cool and easy Work“ voll und ganz vertrat. Antwort erhalten wir dann in einer Woche und bleiben bis dahin leider arbeitslos.

Im folgenden verbrachten wir übergangsweise eine Nacht in einem anderen Hostel, dass überwiegend von seltsamen Gestalten bevölkert war, um gestern nun zum ersten Mal unseren Camper zu nutzen, welchen wir aufgrund harter Tatsachen heute nochmal um eine Matratze erweiterten. Wir platzierten den Van auf dem Parkplatz eines weiteren Hostels und können nun für kleines Geld die Infrastruktur gebrauchen.Entgegen der vorherig eher mäßigen Erfahrung mit entspannten und netten Mitbewohnern, empfing uns hier eine familiäre Atmosphäre. Die gemeinsame Terasse schweißt zusammen und wir wundern uns bei jedem Gang in die Küche, wieviele Menschen doch in dieses Haus passen.

Am heutigen Mittwoch zogen wir nun endlich den Museumsbesuch anderen Versuchungen vor. Das aus drei Ebenen bestehende Gebäude erkundeten wir zusammen mit Daniel, einem nigerianischen fast-Studenten, den wir Eingangsbereich kennenlernten. Gemeinsam ging es durch die Geschichte Neuseelands, vom Vulkanischen Ursprung bis hin zu den großen Opfern im zweiten Weltkrieg. Besonders die Exponate der polynesischen Kulturen beeindruckten uns. Einziger Wermutstropfen war das zügige Tempo, das Daniel vorlegte, man hätte ihn glatt mit Usain Bolt verwechseln können.

Nach dem eindrucksvollen Museumsbesuch kehrten wir zu unserer Heimstatt zurück, an der wir auch die weitere Woche verweilen werden. Falls jedoch alles in Sachen Arbeit alles glatt läuft würde einem längeren Aufenthalt an dieser Stelle nichts im Wege stehn.

Bis auf weiteres
Moritz und Leo

Ein neugieriger Kollege

Ein neugieriger Kollege

Bei besserer Belichtung ...

Bei besserer Belichtung …

Indigene Kunst

Indigene Kunst

Mit diesen Booten besegelten die Inselstämme schon lange vor Kolumbus die hohe See

Mit diesen Booten besegelten die Inselstämme schon lange vor Kolumbus die hohe See

Im Museum unter Freunden

Im Museum unter Freunden

Polynesisches Muschelhorn

Polynesisches Muschelhorn

Stadtpanorama

Stadtpanorama

Das Auckland Museum

Das Auckland Museum

Ein Schmuckstück der Vorstadt

Ein Schmuckstück der Vorstadt

Geschäftiges Grossstadtszenario

Geschäftiges Grossstadtszenario

Macht seinem Namen alle Ehre - der Sky Tower

Macht seinem Namen alle Ehre – der Sky Tower

... unser Van

… unser Van

Idyllisches Vorstadtszenario

Idyllisches Vorstadtszenario

Klein aber gemütlich...

Klein aber gemütlich…

Gedenkmal für gefallene Soldaten

Gedenkmal für gefallene Soldaten

In der grünen Lunge

Grüß Gott,
gestern erlebten wir, nach einem nicht unbedingt spektakulären Tag, gegen Abend die belebte Innenstadt Aucklands. Um einige Besorgungen, wie zum Beispiel Grundnahrungsmittel und ein Handtuch, zu machen, wanderten wir durch die äußerst facettenreiche Einkaufsstraße „Queen’s Street“ zu unseren Zielgeschäften. Auf dieser fanden wir Menschen aller Kulturen vor. Besonders eindrücklich drängte sich jedoch die musikalische Untermalung vom Straßenrand in unser Bewusstsein. Neben den Rythmen eines Afrikanischen Trommlers bildeten eine Studentenjazzband, Maori Gitarrenspieler, ein asiatischer Schmusesänger und eine warscheinlich indische Tanz-und Meditationsgruppe eine unvergessliche Symphonie.

Am heutigen Tag hielten wir uns dagegen in teilweise in weniger urbanen Gegenden auf. Nachdem wir am Mittag alles Geld für den Autokauf losgeeist hatten, hakten wir zuerst diesen Punkt ab und sind nun stolze Besitzer unseres eigenen Vans, der sich jedoch zur Stunde noch auf dem Parkplatz des Händlers befindet.

Als Abwechslung zum Geruch von Motoröl und Benzin, zog es uns dann in die Naherholungsgebiete der Stadt. Wiedereinmal verschlug uns die Vielfalt der Heimischen Natur den Atem. Keine 500m von den dicht gedrängten Wolkenkratzern des Zentrums entfernt eröffnete sich uns im Stadtpark eine völlig andere Welt, die, wie schon im letzten Beitrag erwähnt, saftig in allen Grüntönen zu leuchten schien. Neben der Flora setzten wir unseren Fokus nun aber auch auf die Fauna dieser Gegend. Wie echte Vogelforscher, machten wir Jagd auf die Verschiedensten Vogelarten und versuchten diese aus nächster Nähe in ihrem Lebensraum zu betrachten. Zwischen verschiedenen kleineren possierlichen Singvögeln, majestätischen Enten ,sowie aufmüpfigen Gänsen, machten wir auch einen äußerst exotischen Fang. Durch uns unbekanntes zwitschern Aufmerksam geworden, bekamen wir einen Papageiähnlichen Vogel vor die Linse. Zu genauer Bestimmung kamen wir jedoch nicht.

Nach der Vogelbeobachtung stießen wir auf das Schmuckstück dieses verwunschenen Ortes. Von einem Hügel herab, blickt die abgerundeten Glasfronten des Auckland Domain Wintergartens auf das Blätterdach. Der Komplex besteht aus zwei riesigen Gewächshäusern, deren Tore sich zu einem, von Laubengängen umgebenen, Hof hin öffnen. Auf diesem wachen symmetrisch angeordnete neoklassizistische Statuen, die vier Jahrezeiten repräsentierend, über diese Oase der Ruhe. Doch den stillen Autoritäten der weißen Wächter entgengenbrandend stürmte eine mit blitzenden Waffen behängte Armee des Ostens den Tempel des Friedens.

Angesichts dieser Übermacht, ergriffen auch wir schnell die Flucht und kehrtem nach einem kleinen Abstecher zum geschichtsträchtigen Hafen zur vorletzten Nacht ins Hostel zurück, dessen sichere Umgebung wir dann am Montag ins Ungewisse verlassen werden. Dahin wo uns die Arbeit treibt.

Bis dahin
Leo und Moritz

Majestätisch- der Hafen

Majestätisch- der Hafen

Unser zukünftiges Zuhause

Unser zukünftiges Zuhause

In der grünen Lunge der Stadt

In der grünen Lunge der Stadt

Parkidylle

Parkidylle

Stress mit den Einheimischen

Stress mit den Einheimischen

Exotische Gewächse

Exotische Gewächse

Ein Traum eines Gebäudes

Ein Traum eines Gebäudes

Der Wintergarten

Der Wintergarten

Ein Krieger mit der Kamera im Anschlag trügt die Idylle

Ein Krieger mit der Kamera im Anschlag trügt die Idylle

Stille Ästhetik

Stille Ästhetik

Auf der Jagd...

Auf der Jagd…

... bekommt man exotisches zu Gesicht

… bekommt man exotisches zu Gesicht

Ein possierlicher Kamerad

Ein possierlicher Kamerad

Grüner Facettenreichtum

Grüner Facettenreichtum

Aller Anfang ist schwer

Sooo,

Nach einer längeren Pause melden wir uns nun endlich aus dem  sonnigen Auckland. Der zehrende Flug, der darauffolgende Jetlag und die stressige Organisationsarbeit der Anfangstage unterbanden leider jegliche Versuche, die Weltöffentlichkeit von unserem Treiben zu unterrichten. Nun, wieder bei Kräften, habt ihr nun die Ehre an unserer ereignisreichen Reise teilzuhaben.

Zunächst entgangen wir auf dem 13 Stunden währenden Flug von Dubai nach Brisbane nur knapp einer Thrombose, indem wir am Workout anderer Fluggäste im Toilettengang teilnahmen. Beim Zwischenstopp in Australien lernten wir den ersten Backpacker kennen. Nach einer gemeinsamen Zeit in der Warteschlange trennten sich unsere Wege jedoch schnell wieder, da dieser den riesigen Airbus A380 durch eine andere der insgesamt drei! Gangways betrat. Nach weiteren zwei Stunden setzten wir dann zur endgültigen Landung an. Nachdem der große Vogel durch die weiße Gischt der Wolken stieß, erstreckte sich unter uns eine, wie von grünem Samt überzogene, Landschaft inmitten des blauen Ozeans.

Am Flughafen angekommen trafen wir auf erstaunlich kompetentes und freundliches Zollpersonal, dass aus entspannten Menschen und kleinen, süßen Hunden bestand. Mit bewundernswerter Geduld wurden wir bei der fertigstellung unserer halb ausgefüllten Einreiseformulare unterstützt. Jedoch durften wir keine Biomasse einführen, was zur Folge hatte, dass sogar unsere Schuhe auf Dreck kontrolliert. Hier zahlte sich langjährige Erziehung zum Schuhputzen aus.

Beim Verlassen des Flughafens empfing uns dann gleich die allgegenwärtige Herr der Ringe Scenerie – Eine überlebensgroße Gimli Statue wachte streng über die ankommenden Massen. Nach einer halbstündigen, diesmal direkten, Busfahrt bei der wir uns schon einmal optisch an den Linksverkehr gewöhnen konnten, erreichten wir unser Domizil in Newton, einem äußerst belebten Stadtteil Aucklands. Der äußerst angenehme Eindruck mit der gemeinsamen Küche und den gepflegten Sanitäranlagen wurde nur getrübt durch die Tatsache, dass unser Gemach keine Fenster vorweist. Ermattet durch die fast 2 tägigen Reisestrapazen verfielen wir schnell in einen komaähnlichen Zustand, dessen Ausläufer sich bis heute bemerkbar machen.

Am nächsten Tag stand einiges auf dem Programm. Auf einen anfänglichen erfolg bei der Wahl des lokalen Mobilfunkanbieters  folgte Ernüchterung beim Versuch eine Steuernummer zu beantragen. Uns fehlte die benötigte Übersetzung des deutschen Führerscheins, da wir in unserer grenzenlosen Vorfreude die Notwendigkeit dieses Dokumentes übergangen hatten. Zu unserem Glück befand sich zwei Strassen weiter eine International anerkannte Übersetzungsstelle, deren Fahrstuhl eine ausgezeichnete Sicht über Auckland bot. Im Folgenden informierten wir uns über die Angebote der ortsansässigen Finanzinstitute. Zur Entscheidungsfindung benötigten wir jedoch noch eine Nacht und versorgten uns im asiatischen Allgemeinwarenladen mit Lebensmittlen für den Abend. Allgemein fiel uns auf, dass das Stadtbild stark durch die Vertreter der Fernöstlichen Kultur geprägt ist.

Am nächsten Morgen wollten die, hier halbwegs unbürokratischen, organisatorische Vorgänge fortgesetzt werden. Auf dem Rückweg zu der Übersetzungsstelle, wo wir unseren nun übersetzten Führerscheine abholen konnten, trafen wir im sogenannten “Pigeon Park“ auf den extrovertierten Obdachlosen “Mickey the Rat“. Sein Name bezog sich auf das Rattentattoo auf seinem Oberarm, dass er uns stolz präsentierte. Gut gelaunt informierte uns der stark alkoholisiert wirkende ältere Herr, gegen die Zahlung von 2 $ über die schönsten Parks der Stadt. Mickey offenbarte uns außerdem ein Äquivalent der Weisheit : „So wie man in den Wald herein ruft, so schallt es auch wieder heraus“.

Nach der interessanten Begegnung im Park widmeten wir uns voller Tatendrang nun der Beantragung der Steuernummer, die auch problemlos verlief. Bei der der Erstellung eines Bankkontos sorgte die in die Beantragung Steuernummer involvierte Kiwibank jedoch für Verzögerung. Erst der äußerst kompetente koreanische Mitarbeiter der Konkurenzbank ABS,fand einen Weg diese Hürde zu umschiffen, was uns die Entscheidung bei der Bankenwahl abnahm.

Am Nachmittag stand dann der Kauf eines Autos auf dem Programm. Auf einem, im Übersetzungsbüro ausliegenden, Flyer hatten wir einen seriös wirkenden Gebrauchtwagenhändler entdeckt, den wir nun aufsuchten. Beim des Geschäftsgeländes, hielten wir den Kaufvertrag für einen 1995er Honda Oddyssey in der Hand, der nach dem inklusiven Umbau, spätestens in zwei Tagen zur Verfügung steht.

Froh, die erste Basis geschaffen zu haben, wandten wir uns nun Mickeys Stadtparktour zu, die uns die botanische Vielfalt Aucklands eröffnete. Neben dem ästhetisch sehr ansprechenden subtropischen Palm- und Baumbestand der, aufgrund des feucht-maritimen Klimas, sehr grünen und üppigen Flora, konnten wir auch Zeuge der für uns zweiten Kirschblüte in diesem Jahr werden. Unser Rückweg führte uns dann durch das sehr jugendlich wirkende Studentenviertel, was ma aber auch über ganz Neuseeland sagen könnte.

Den Abend ließen wir dann bei einem Billiardspiel mit anderen deutschen Backpackern aus Münster ausklingen, bevor wir nun hier wieder unsere Zeilen auf den Bildschirm bringen.

Für morgen steht dann warscheinlich die Abholung des Autos sowie die Jobsuche auf der Agenda.

Bis auf weiteres

Leo und Moritz

Unser Stadtteil

Unser Stadtteil

Asiaten prägen das Stadtbild

Asiaten prägen das Stadtbild

Im Asiawarenladen....

Im Asiawarenladen….

...gibt es alles, was das Herz begehrt

…gibt es alles, was das Herz begehrt

Palmen prägen die Flora

Palmen prägen die Flora

Der "Pigeon Park"

Der „Pigeon Park“

Kirschblüte

Kirschblüte

Skyline mit Skytower

Skyline mit Skytower

Kirchlinde Denkmal

Kirchlinde Denkmal

Unser Hostel

Unser Hostel

Der schweigende Wächter

Der schweigende Wächter

Appartement mit Meerblick

Appartement mit Meerblick

Ab in die Altstadt

Hallihallo,

an unserem letzten Tag in Dubai haben wir uns noch  die nahegelegene Altstadt vorgenommen. Der Tag begann mit einer kurzen Strecke durch die verwinkelten Straßenzüge unseres Stadtteils, die sich jedoch durch die brütende Hitze Arabiens, wie ein weiches Kaugummi, in die länge zog. Unser Weg war gesäumt von den zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, von denen sich gut dreiviertel auf den Verkauf von Mobilfunkgeräten und Zubehör spezialisiert haben. Uns erschloss sich jedoch nicht, an wen die Läden ihre Massen an Ware hätten absetzten können.

Ziel unseres Ausflugs war der sogenannte „Gold Souq“, ein Basar, auf dem, neben Massen an güldenem Geschmeide, auch Tuch, Gewürze und vermeintliche Edelchronometer an den Mann gebracht werden.  Im Internet per Crash- Kurs trainiert, versuchten auch wir uns als abgekarterte Feilscher. Nach einem geplatzten Uhrendeal im Hinterzimmer eines verspiegelten Ladenlokals, bei dem uns der Verkäufer eine 35000€ Uhr mit den Worten „eine gibt kein Problem im Zoll“ für 70 andrehen wollte, überzeugte uns ein Tuchhändler von seiner exquisiten Ware. Mit List und Geschick handelten wir seine Preise auf ein Minimum herunter, und schlugen mit ihm ein.

Stolz wie Oskar, aufgrund unseres Handelserfolgs, verließen wir den Markt und betrieben sogleich weiteren Kulturaustausch. Eine Gruppe fernöstlicher Reisefans, mit einheitlichen Kopfbedeckungen, und einer Leidenschaft zum fotografieren, erregte unser Aufsehen. Gegenseitig angestachelt stürmten wir voller Euphorie in die lustige Meute. In kürzester Zeit wurden zahlreiche Erinnerungsfotos geschossen. Man merkte sofort – DAS sind Profis.

Nach diesen freudigen Ereignissen im, endlich gefundenen, pulsierenden Herz der Stadt,  wandten wir uns wieder moderneren Gegenden zu. Wie nicht anders zu erwarten landeten wir wieder einmal in einer der zahlreichen Malls. Diesmal stand die „Mall of the Emirates“ auf dem Plan.  Abgestumpft durch die unendliche Größe der “Dubai Mall“ konnte hier allerdings nur noch die hauseigene Skihhalle beeindrucken. Im Abendrot unternahmen wir noch einen Rundgang durch die “Dubai Internet City“. Zahlreiche Telekommunikationskonzerne protzen hier mit seltsam bekannt anmutenden Bürogebäuden. Benachbart fanden wir hier noch das Universitätsviertel vor, bevor wir ein letztes mal mit der Metro nach Hause zurückkehrten.

Morgen Vormittag verlassen wir diesen Ort dann und ziehen weiter gen Süden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die, auf uns zunächst oberflächlich wirkende, Stadt uns zum Schluss doch noch ihr Kulturelles Fundament offenbarte. Einen Bereich, der nicht durch Stahl und Glas geprägt ist. In unseren Augen ist es deshalb für einen kurzen Zeitraum durchaus ein sehenswertes Reiseziel.

Wir melden uns dann wieder in frühestens zwei Tagen aus Auckland, da aus dem Flugzeug nicht ausreichend Erlebnisse zu schildern sind.

Bis auf weiteres

Moritz und Leo

"Unser täglich Brot gib uns heute"

„Unser täglich Brot gib uns heute“

Eine der futuristischen Metrotationen

Eine der futuristischen Metrotationen

Abendliche Kulisse

Abendliche Kulisse

Seltsam vertraut - die ''Internet City''

Seltsam vertraut – die “Internet City“

Eine Stadt in Bewegung

Eine Stadt in Bewegung

Welch seltsame Ironie...

Welch seltsame Ironie…

Aus Entfernung noch größer - der Burj Khalifa

Aus Entfernung noch größer – der Burj Khalifa

Die wollens, die könnens, die machens einfach !

Die wollens, die könnens, die machens einfach !

Eine findige Idee - klimatisierte Bushaltestellen

Eine findige Idee – klimatisierte Bushaltestellen

Kontakt mit Fernost

Kontakt mit Fernost

Das pulsierende Herz der Stadt

Das pulsierende Herz der Stadt

Später Start trotzdem was gesehn

Ehm joa…

Gemäß der gestrigen Ankündigung ließen wir es heute gemütlicher angehen. Beim Frühstück um zwei, auf der Terasse des nahegelegenen Geflügelrestaurants, erwachten langsam unsere Lebensgeister. Ratschlägen aus dem Internet folgend, kleideten wir uns etwas züchtiger, da Hosen hier normalerweise bis über die Knie getragen werden sollten. Die Taktik ging auf und wir bewegten uns nun etwas unauffälliger durch die Straßen der Stadt.

Unser Weg führte uns wieder einmal zur Dubai Mall, die uns noch einige unbekannte Ecken bot. Neben Filialen diverser Edelmodeketten, deren Sortiment explizit auf zukünftige Ölbarone zugeschnitten war, endeckten wir noch weitere einmalige Sehenswürdigkeiten, des schier endlosen Gebäudes. Dieses umfasst, neben einem einem haushohen künstlichen Wasserfall, nämlich auch noch ein waschechtes Eishockeyfeld. Außerdem versteckten sich nochmals eigenständige Malls in der Dubai Mall. Aufgefallen ist uns besonders, dass die Kleiderordnung hier teilweise etwas lascher gehandhabt wird – alles wirkte wesentlich westlicher.

Auf dem Rückweg zur Metro stießen wir auf anscheinlich wunderschöne Blumen, doch waren sie bei genauerem Hinsehen künstlich, für uns eine Metapher für den, in jüngerer Vergangenheit entstandenen, Teil der Metropole.

An der Metrostation angekommen, entschlossen wir, uns weiteren Teilen Dubais zu widmen. In der Bahn konnten wir dann den Sonnenuntergang über der Stadt betrachten und einen Blick auf touristische Highlights erhaschen,die sich hinter einer Fassade aus Auto- und Möbelhäusern am Horizont auftaten. Wir stiegen an der Dubai Marina aus, einem Yachthafen, inmitten eines Gebirges aus verspiegelten Wolkenkratzern. Dort entspannten wir unsere Müden Sohlen in einem Teehaus, dass Erinnerungen an den Wintergarten weckte.

Mehr unternahmen wir danach nicht mehr und kehrten gemächlich nach Hause zurück. Auch wenn es sich für den kulturinteressierten Touristen nach einem kurzen Programm anhört, nahmen die teils weiten Entfernungen zwischen den wirklich sehenswerten Orten einige Zeit in Anspruch, sodass wir die Wohnung erst am späten Abend erreichten.

Bis auf weiteres

Leo und Moritz

Appartement mit Meerblick

Appartement mit Meerblick

Auto vor KFC

Auto vor KFC

Gemütliches Frühstück

Gemütliches Frühstück

Unsere Hood

Unsere Hood

Bauen, bauen, bauen....

Bauen, bauen, bauen….

Willkommene Erleichterung der weiten Wege

Willkommene Erleichterung der weiten Wege

Eine Blume, künstlich, wie die Stadt

Eine Blume, künstlich, wie die Stadt

Die ganze Welt trifft sich hier

Die ganze Welt trifft sich hier

Früh übt sich

Früh übt sich

Im Autohaus für exotische Karossen...

Im Autohaus für exotische Karossen…

...wird die Ware begutachtet

…wird die Ware begutachtet

Wasserfall der Mall

Wasserfall der Mall

Nichts ist unmöglich in der Dubai Mall

Nichts ist unmöglich in der Dubai Mall

Wasserfall

Wasserfall

Wasserfall

Wasserfall

Tradition trifft auf Moderne

Tradition trifft auf Moderne

Abendliche Kulisse

Abendliche Kulisse

Exzellente Infrastruktur

Exzellente Infrastruktur

Der Hafen gesäumt von Türmen

Der Hafen gesäumt von Türmen

Auch nachts aktiv - unser Viertel

Auch nachts aktiv – unser Viertel

Ein langer Tag 1

Am ersten Abend weg von Zuhause wollen auch wir mit unserem Blog beginnen.

Vor ungefähr 24 Stunden ging die Reise am Düsseldorfer Flughafen los, als wir, nach schwerem Abschied von den Familien, den Emirates Nachtflug 58 Richtung Dubai bestiegen, wo wir uns nun bis Montag einen Zwischenstopp genehmigen bevor es dann weiter zum eigentlichen Ziel Neuseeland weitergeht. An dieser Stelle lässt sich nur ein großes Lob für Emirates aussprechen, die einen wirklich einen wirklich entspannten Flug durch super Verpflegung und exzellenten Service ermöglichte.

Aufgrund des Schlafmangels und „ausgewogenen Caterings“ trafen wir jedoch um 6 Uhr morgens Ortszeit etwas ermattet in Dubai an. Kurz vor dem Verlassen des Flughafens fing uns dann ein zwielichtig erscheinender Busunternehmer ab und teilte uns mit er würde uns für kleines Geld zu unserer Wohnung bringen. Nach anfänglichem Misstrauen entpuppte er sich aber zu unserem Glück als ein Vertreter des Schienenersatzverkehrs, da am muslimischen Feiertag Freitag die Bahnen erst nachmittags wieder fahren. Ein Bus brachte uns dann auch in die Nähe der Ferienwohnung, wenngleich die Fahrt auch zu einer fast zweistündigen Sightseeing Tour durch Dubais nicht ansehnlich wirkende Randbezirke ausuferte. In vielen ,sich uns nicht enrschließen wollenden Kreisen und Schleifen, fuhr uns der ungebändigt daherfahrende, Busfahrer durch eine Kulisse aus klobigen Hotels, staubigen Arbeitersiedlungen und weitere, allgemein eher weniger schlicht und klein gehaltene, Schmuckstücke, des wilden Bauwahns der Ölmilliadäre. Einen Gegensatz zur florierenden Bauwirtschaft stellten menschenleere Bürgersteige dar. Uns drängte sich der Eindruck auf, dass es in dieser Stadt mehr Gebäude als Menschen gibt.

Als wir aus dem, sehr großzügig klimatisierten Bus stiegen, merkten wir auch warum die Straßen hier tagsüber so verwaist sind. Eine Wand aus Hitze (in Zahlen ausgedrückt schon 35°C um 8 Uhr morgens) raubte uns den Atem. Wir fanden uns in einem eher ursprünglichen und etwas belebteren Viertel der Stadt wieder, in dem wir, als einzig europaisch aussehende Menschen, sofort die Aufmerksamkeit der einheimischen Bevölkerung auf uns zogen. Nach ein kurzer Suche und ein wenig Fragerei fanden wir dann aber das vom Vermieter beschriebene Wohnungstür, in einem in einer kleinen Seitengasse gelegenen Haus. Das Rätseln wie das Einchecken nun vonstatten gehen sollte, erledigte sich durch folgenden Fakt: Die Tür war unverschlossen und der Schlüssel lag auf dem Tisch. Hier scheint manches etwas unkomplizierter zuzugehen.

Nach einem kurzen Nickerchen in der kleinen, aber durchaus komfortablen und gut ausgestatteten, Wohnung machten wir uns zu einem kurzen Erkundungsgang zur nächstgelegenen Metro Station auf, um uns Tickets zu besorgen und uns nach einem Supermarkt zu erkundigen. Die Suche nach dem Supermarkt mussten wir aber abbrechen, da uns, einmal etwas tiefer in den Stadtteil eingedrungen, schnell und unkompliziert, unchristliche Dienste angeboten wurden. Etwas abgeschreckt flüchteten wir uns in ein nahgelegenes Fastfood Restaurant und später ersteinmal zur Mittagsruhe zurück in unsere Wohnung.

Am späten Nachmittag starteten wir dann wieder zur Metro und fuhren zur Dubai Mall mit dem benachbart gelegenen Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Erde. Es fiel auf, dass sich das Stadtbild, je länger die Schatten wurden, stetig mit Leben füllte. Die anwachsenden Menschenmassen spülten uns von der Metro, in einem ebenfalls arktisch klimatisierten Gangway, zur Dubai Mall. Dieser Tempel des Konsums übertraf alles, was wir bisher in Bezug auf Einkaufszentren gesehn hatten. Die Mall umfasste außerdem ein Riesieges Aquarium, dessen, über mehrere Stockwerke reichende Frontscheibe, die, sich aneinanderreihenden, Schaufenster der Nobelgeschäfte unterbrach.

Zum Schluss unserer Tour sahen wir uns dann noch die gigantischen Wasserspiele zu Füßen des Burj Khalifa an bevor wir völlig erschöpft zu unserem Refugium zurückkehrten, wo wir nun mit letzter Kraft diesen Bericht anfertigen. Morgen wollen wir es jedoch etwas ruhiger angehen lassen.

Bis auf weiteres

Moritz und Leo

Unsere Wohnung

Unsere Wohnung

Appartement mit Meerblick

Appartement mit Meerblick

Grand Hyatt typisch für die emiratische Architektur

Grand Hyatt typisch für die emiratische Architektur

Typische Metrostation

Typische Metrostation

Der Bauboom geht weiter

Der Bauboom geht weiter

Im Gangway zur Mall

Im Gangway zur Mall

Burj Khalifa

Burj Khalifa

Eingang zur Dubai Mall

Eingang zur Dubai Mall

Aquarium der Mall...

Aquarium der Mall…

...dicht bevölkert von exotischen Kreaturen

…dicht bevölkert von exotischen Kreaturen

Ein Tempel des Konsums

Ein Tempel des Konsums

Erleuchtete Wasserspiele vor dem Burj Khalifa

Erleuchtete Wasserspiele vor dem Burj Khalifa

Kurz nach den Wasserspielen

Kurz nach den Wasserspielen